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piazza_tanucciIn der Toskana zwischen Florenz und Arezzo liegt das Casentino. Der noch junge Arno fließt in diesem Tal –  in Richtung Süden, bevor er seinen Bogen nach Florenz macht. Diese Gegend ist – auch unter Italienern – wenig bekannt, obwohl sie kaum 50 km von Florenz entfernt ist. Man kommt im Casentino nicht zufällig vorbei – man muss es wollen.

Die Landschaft ist charakterisiert durch weich geschwungene grüne Hügel. Auf einigen dieser Hügel oder noch an die Berghänge gelehnt liegen fast noch mittelalterlich anmutende Orte und Örtchen, die meisten inzwischen mit viel Geschmack restauriert. Zwischen ihnen überall vereinzelte Höfe und Weiler.

In den Bergen des Casentino liegt einer der größten Wälder Italiens - der Nationalpark Foreste Casentinesi. Auch dieser hat mit der langen Isolation der Gegend zu tun, genauso wie die erfreuliche Tatsache, dass hier Hirsche, Dachse, Wildschweine und sogar Wölfe leben. Heute sind die Wälder des Casentino zu einem der größten Nationalparks Italiens geworden. 

Das Städtchen Poppi ist ein überzeugendes Beispiel architektonischer Harmonie. Poppi, vor allem durch seine Burg der Grafen Guidi bekannt, ist reich an noch heute intakten, historischen Bauwerken, die sowohl vom mittelalterlichen Ursprung des Ortes als auch von der Entwicklung des ganzen Casentino erzählen. Und was für Poppi gilt, gilt ebenso für alle anderen Orte des Casentino. Das ganze Tal mit seinen Städtchen erscheint zuweilen wie ein großes bäuerliches Museum. Dementsprechend sind die vielen schönen romanischen und mittelalterlichen Kirchen und Burgen eindrucksvoll, aber eher schlicht. Aus den Kunstwerken ragen vor allem die blau-weißen Porzellanreliefs der Familie della Robbia heraus. 

Dem Essen und Trinken wird im Casentino – wie in der ganzen Toskana – ein sehr großer Stellenwert beigemessen, und die Casentinesen sind stolz auf ihre typische Küche. Oberflächlich betrachtet, ist das zunächst allerdings nicht so leicht nachzuvollziehen, denn die typischen Gerichte zeichnen sich wahrhaftig nicht durch Einfallsreichtum und Raffinesse aus. Sie sind eher traditionell und einfach, mit einem deutlichen Schwergewicht auf Fleisch, zumindest im Hauptgericht. Daneben gibt es allerdings vor allem besondere Primi, etwa hausgemachte Nudeln mit besonderen Soßen oder Panzanella und Acqua Cotta. Was aber sofort deutlich wird, ist die Rolle der Zutaten: es finden nur erstklassige Grundstoffe Verwendung, möglichst direkt vom Hersteller bezogen. 

Die hier gesprochene Sprache hat sich etwas Archaisches erhalten, das an das antike Italienisch erinnert, in dem Dante seine „Göttliche Komödie“ schrieb. 

Am letzten Wochenende im August öffnet Poppi jedes Jahr für drei Tage seine Keller zum Weinfest. Winzer aus allen Teilen der Toskana bieten ihre Weine zur Probe in den alten Kellern von Poppi an. Die Keller liegen tief unter der Stadt und bleiben normalerweise den neugierigen Blicken der Besucher verborgen. 

Etwa 5 km von Poppi entfernt und mit dem Auto gut erreichbar liegt unsere Ferienanlage Borgo Corsignano.

 


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Die Zimmer

Die Zimmer

im Borgo Corsignano haben alle eigene Bäder.

Der Pool

Der Pool

im Borgo Corsignano erhielt vor Kurzem einen zweiten dazu.

Die Häuser

Die Häuser

im Borgo Corsignano wurden rücksichtsvoll renoviert.

Die Aussicht

Die Aussicht

über das Tal und in die Hügel öffnet alle Sinne.